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Kultur und Panoramen - Aus dem Negertal zum Hohen Hagen, Start in Winterberg-SiedlinghausenThemenweg

Ungewöhnlich, aber spannend: Als Einleitung zu dieser Tour sollte man die Heimatstuben in Siedlinghausen besuchen und sich mit der Geschichte des Ortes und einigen Sehenswürdigkeiten vertraut machen. Ausgestattet mit derlei Hintergrundwissen wird die beschriebene Tour garantiert zum besonderen Erlebnis.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Ungewöhnlich, aber spannend: Als Einleitung zu dieser Tour sollte man die Heimatstuben in Siedlinghausen besuchen und sich mit der Geschichte des Ortes und einigen Sehenswürdigkeiten vertraut machen. Ausgestattet mit derlei Hintergrundwissen wird die beschriebene Tour garantiert zum besonderen Erlebnis. Der erste Teil der Wanderung bis zum Sankt Blasius entspricht dem Themenweg Siedlinghausen. Bis zum Röbbeken wandern wir auf dem Kreuzweg. Den Abschluss dieses Abschnitts bildet die Kapelle Maria zur Gilgegaike. Der Name der kleinen Kapelle geht vermutlich auf eine germanische Kultstätte zurück. Auf dem Forstweg, im Sattel zwischen Iberg und Hohem Hagen, kommen wir zum Sankt Blasius, dem ältesten Bildstock dieser Gegend. Auf einer Waldschneise wandern wir dann fast exakt nach Norden über den Hohen Hagen zum Markstein. Hier stoßen die Gemarkungen von Siedlinghausen, Wiemeringhausen, Niedersfeld und Brunskappel zusammen. Im Markstein sind die Wappentiere der vier Ortschaften eingemeißelt. Danach steigen wir hinab ins Tal. Der Panoramablick reicht von hier über das Negertal über den gegenüberliegenden Höhenzug hinweg. Nach ca. 1,5 km zweigt die reizvolle Wegstrecke zweigt rechts ab Richtung Brunskappel. Nach 2,5 km erreichen wir die Ortsmitte des bereits  953 urkundlich erwähnten Ortes. Die Pfarrkirche St. Servatius, das Schloss Wildenberg und der gepflegte Ortskern mit seinen Fachwerkhäusern laden zum Verweilen ein. Der Weg führt uns weiter Richtung Schützenhalle über den Negersteig und Negertalweg zur Negerfurt. Ein Gedenkstein erinnert hier an die Zugehörigkeit Siedlinghausens zum Kirchspiel Brunskappel. Entlang des Stausees, der die Neger zur Stromerzeugung aufstaut, führt der Forstweg zur Familiengrabstätte Schäfers Grab und zur Ortsmitte Siedlinghausens. Alternativ gibt es nach ca. 8 km auch eine kürzeren Rückweg, der talwärts zum Rastplatz Hambkebecke führt und von dort weiter über einen naturbelassenen Wirtschaftsweg zurück nach Siedlinghausen.

© Wandermagazin

 

Vom Kolpinghaus bis „Wulfhagen“ und rechts zur kleinen evangelischen Kirche, dort zur Hauptstraße. Und mit der M X25 bergan aus dem Ort hinaus. Am Friedhof rechts, durch die Bahnunterführung und weiter rechts auf dem Kreuzweg und vorbei an dessen Stationen. Nach einem Schwenk nach Südosten haben wir ein schönes Panorama hinunter nach Siedlinghausen. Nach der 10. Kreuzwegstation klärt uns eine Tafel darüber auf, dass auf dem Weg über den Rücken des Röbbeken Erdstrahlen das Wohlbefinden heben können. Na bitte! Von der Höhe des Kreuzweges gibt es noch einmal einen schönen Blick ins Tal. Etwas weiter rechts dann ein großer Rastplatz mit Feuerstelle und Schutzhütte bei der SGV-Hütte. Einige Schritte weiter den Berg hinauf kommen wir zur kleinen Kapelle Maria zur Gilgegaike. Nach dem Abzweig des A7 noch einmal ein kurzes Stück  Panoramaweg, dann gehen wir in den Wald. Hochwald wechselt mit neuen Freiflächen und schönen Ausblicken. An der übernächsten Spitzkehre verlassen wir den X25 und bleiben auf dem Sh5 WW St. Blasius. Kurz nach dem Bildstock wenden wir uns nach Norden auf den N5. Über den Hohen Hagen, in einen Sattel und zur Wegekreuzung mit dem X25. Wir wandern wieder bergan, kreuzen den X16 und kommen zum Markstein am Zusammentreffen der vier umliegenden Ortsgemarkungen. Wir gehen auf dem nicht markierten Weg rechts, queren wieder den X16 und in einem Bogen nach rechts zum A8. Nach ca. 400 m Strecke führt der Weg rechts ab zum X16 in Richtung Brunskappel. Nach 2,5 km erreichen wir den Ortsmittelpunkt mit Pfarrkirche und Schloss Wildenberg. Der „Petersplatz“ lädt uns zum Verweilen und die Pfarrkirche zur Besichtigung ein. Die Beschilderung weist uns weiter zur Schützenhalle bis zur Feldscheune. Ein Pfad führt uns über die Wiese zum neu erstellten Negersteig, talabwärts zum Negertalweg, der uns durch die Flussaue in Richtung Negerfurt führt. Ein angenehmer Waldweg bringt uns vorbei an Schäfers Grab zurück nach Siedlinghausen. Vor der Brücke am Ortseingang rechts auf den Steig der M Sh4 folgen. Der Weg führt uns direkt zur Pfarrkirche St. Johannes zurück. Nach ihrer Besichtigung sind es noch wenige Schritte bis zu unserem Ausgangspunkt.

Alternative: Nach ca. 8 km gelaufener Strecke können wir links abzweigen und alternativ der Markierung A8 folgen und kürzen somit die Strecke um 3 km ab. Wir halten uns also links und die kürzere Strecke führt uns 3 km talwärts zum Rastplatz Hambkebecke und an der Eisenbahnbrücke links über den naturbelassen Wirtschaftsweg zurück nach Siedlinghausen.

Wegescout: Reiner Penther

© Wandermagazin

Besondere Ausrüstung ist nicht notwendig, feste Wanderschuhe braucht man aber. Der Weg kann stellenweise feucht sein.

Kleidung entsprechend der Jahreszeit und Witterung.

Siedlinghausen erreichen Sie von Winterberg aus über die L740.
Kostenloses Parken am Kolpinghaus in Siedlinghausen.
Von Winterberg aus erreichen Sie Siedlinghausen mit der Buslinie S50 oder mit dem Zug RE 57.

Kostenlose Nutzung von Bus und Bahn mit der SauerlandCard.

Kondition 

Technik 

Schwierigkeit leicht
Länge 14,5 km
Aufstieg 405 m
Abstieg 408 m
Dauer 4,10 h
Niedrigster Punkt 405 m
Höchster Punkt 730 m

Startpunkt der Tour:

Eschenplatz, Siedlinghausen

Zielpunkt der Tour:

Eschenplatz, Siedlinghausen

Eigenschaften:

  • aussichtsreich
  • Rundtour
  • Einkehrmöglichkeit
  • kulturell / historisch

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Die Tour wird präsentiert von:

Ferienwelt Winterberg

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