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Schwarzbachtal - Naturerlebnisweg östlich von Kirchhundem-Heinsberg

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Schwarzbachtal

Kategorie

Wanderung

Länge

7.5km

Zeit

2:00 Std.

Aufstieg

149m

Abstieg

149m

Altitude (Minimum)

482m

Altitude (Maximum)

628m

Kondition

Schwierigkeit

Erlebnis

Landschaft

Empfohlene Jahreszeiten

J F M A J J A S O N D

Zusätzliche Informationen

Vom denkmalgeschützten Rhein-Weser-Turm bietet sich ein fantastischer Ausblick über weite Teile des Rothaargebirges.
In den Wäldern des Rothaarkamms ist das Naturschutzgebiet „Schwarzbachsystem mit Haberg und Krenkelstal“ ein idealer Rückzugsraum für seltene und scheue Arten, darunter Schwarzstorch und Wildkatze.
Das Hauptgewässer des Naturschutzgebietes, der Schwarzbach, gilt als Referenzgewässer für die gute ökologische Qualität aller Quellbäche des Wesereinzugsgebietes. Durch Flächenankäufe und gezielte Pflegemaßnahmen des Kreises Olpe ist seit Mitte der 1980er Jahre aus einem dunklen, mit Fichtenaufforstungen bedeckten Tal ein buntes Mosaik seltener Wald- und Offenlandlebensräume entstanden, darunter finden sich Torfmoos-Erlen-Bruchwälder, Hangquellmoore und artenreiche Feuchtwiesen.

Zu den wichtigsten Bestandteilen des Schutzgebietes zählt auch die 61,4 Hektar große Naturwaldzelle „Rüsper Wald“ mit ihren rund 100-jährigen Moorbirken und Roterlenbeständen sowie den mehr als 200-jährigen Buchenalthölzern. Eine der Charakterarten des Schutzgebietes ist der Blaue Eisenhut, dessen Blüten im Juli und August vor allem den Unterlauf des Schwarzbachs säumen. Im Mai leuchten zahlreich die weißen Fruchtschöpfe des Scheiden-Wollgrases aus dem Mosaik der Pfeifengraswiesen und Kleinseggenriede, welche die Talaue durchziehen. Im klaren Wasser des Schwarzbachs tummeln sich neben Bachforellen und Bachneunaugen auch Groppen. An der gesprengten Eisenbahnbrücke können Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Wasseramsel oder einen Eisvogel beobachten.

Informationen

Startingpoint

Schutzhütte „Heinsberger Weidekamp“ oder Rastplatz „Hochheide“

Directions

Der 7,4 Kilometer lange Rundweg ist durchgehend als A 4 markiert und führt über gut ausgebaute Forstwege. Im Bereich der Heinsberger Heide ist der Weg asphaltiert und nahezu eben, sodass dieser Teil des Schutzgebietes auch für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen erlebbar ist. Mit dem Rothaarsteig durchquert einer der bedeutendsten deutschen Fernwanderwege das Schutzgebiet.

Anreise

Sie erreichen Heinsberg über die L713 von Kirchhundem oder Hilchenbach. In Heinsberg biegen Sie in die Bergstraße ein, die sie zu den Parkmöglichkeiten führt. GPS (UTM): 32 U 442662, 5654304 Google-Koordinaten: 51.037313, 8.182342

Parken

Von Kirchhundem-Heinsberg führt eine steile Nebenstraße zu den Parkmöglichkeiten an der Schutzhütte „Heinsberger Weidekamp“ und am Rastplatz „Hochheide“.

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