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Die 43 Seelenorte

133769 Almequellen
Almequellen

Geburt und Wachstum

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133770 Landschaftstherap. Weg
Landschaftstherap. Weg

Achtsamkeit

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133798 Ginsterkopf
Ginsterkopf

Enge und Weite

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133799 Friedenskapelle
Friedenskapelle

Danke fürs Leben

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133800 Eisenberg
Eisenberg

Angst und Vertrauen

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133801 Borberg
Borberg

Trauer und Erlösung

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133802 Schmalah See
Schmalah See

Im Fluss

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133803 Schwalenburg
Schwalenburg

Ewig vergänglich

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133804 Steinbruch Hengböhl
Steinbruch Hengböhl
133805 Eiche im Ohl
Eiche im Ohl

Gastfreundschaft

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133806 Orenberg
Orenberg

Versöhnte Gegensätze

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133807 Osterkopf
Osterkopf

Unendlichkeit

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133808 Gipfel des St. Muffert
Gipfel des St. Muffert

Eine neue Sicht auf die Dinge

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133809 Schieferkuhle
Schieferkuhle

Eigensinn

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133810 Adorfer Klippen
Adorfer Klippen

Das innere Kind

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133811 Kloster Flechtdorf
Kloster Flechtdorf

Herkunft und Zukunft

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133812 Diemelsee-Staumauer
Diemelsee-Staumauer

Kraft und Macht

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133813 Krutenberg
Krutenberg

Grenze und Übergang

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133814 Freistuhl Düdinghausen
Freistuhl Düdinghausen

Frieden und Gerechtigkeit

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133815 > Am Kahlen <
> Am Kahlen <

Sorgen entsorgen

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133817 Quarzklippen
Quarzklippen

Mensch und Schöpfung

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133816 Himmelssäulen
Himmelssäulen

Ehrfurcht

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133819 Kirche St. Maria Magdalena
Kirche St. Maria Magdalena
133818 Der goldene Pfad
Der goldene Pfad

Achtsamkeit und Brüche

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133820 Alte Grimme und St. Bonifatius
Alte Grimme und St. Bonifatius

Ganz sein

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133821 Siebenahorn
Siebenahorn

Richtig-falsch-Recht

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133822 Nuhne-Ursprung
Nuhne-Ursprung

Getrennt und verbunden

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133823 Unterkirche Hallenberg
Unterkirche Hallenberg

Weibliche Urkraft

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133824 Gerkenstein
Gerkenstein

Auf Augenhöhe mit dem Himmel

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133825 Hollenhaus
Hollenhaus

Haben und Sein

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133827 Wilzenberg
Wilzenberg

Gemeinsam – allein sein

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133826 Kyrill-Pfad
Kyrill-Pfad

Tod und Neugeburt

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133829 Kirche und Kirchhof Wormbach
Kirche und Kirchhof Wormbach

Lebendiger Tod

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133828 Stein-Zeit-Mensch
Stein-Zeit-Mensch

Ehrfurcht

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133830 St. Rochus Kapelle
St. Rochus Kapelle

Beharrlichkeit

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133832 Kirche St. Dionysius
Kirche St. Dionysius

Einfachheit

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133831 Museumsplatz Eslohe
Museumsplatz Eslohe

Anarchie und Demut

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133833 Steinbruch an der Peperburg
Steinbruch an der Peperburg

Musikalische Stille

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133834 Kohlhagen
Kohlhagen

Trost finden

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133836 Rinsleyfelsen
Rinsleyfelsen

Erhabenheit

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133835 Lausebuche
Lausebuche

Nach innen lauschen

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133838 Steinbruch am Schinkenkeller
Steinbruch am Schinkenkeller

Verwandlung

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133837 Schwarzbachtal bei Haus Schwarz
Schwarzbachtal bei Haus Schwarz

Offen und geborgen

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Seelenorte rund um Brilon und Olsberg





Eine Froschlampe im Philippstollen
Eisenberg
Angst und Vertrauen
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Wallburganlage auf dem Borberg
Borberg
Trauer und Erlösung
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Seelenorte rund um den Diemelsee

Seelenorte rund um Medebach

Seelenorte rund um Schmallenberg und Eslohe





Malerischer Ausblick vom Wilzenberg bei aufziehendem Gewitter in den Sauerland-Wanderdörfern
Wilzenberg
Gemeinsam – allein sein
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Seelenorte rund um Willingen





Gipfelkreuz im Sonnenuntergang
Orenberg
Versöhnte Gegensätze
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Seelenorte rund um Winterberg und Hallenberg

ANKOMMEN

Die Ausstrahlung, die ein Ort für uns hat, erschließt sich nicht im Vorbeigehen. Sie wahrzunehmen, erfordert eine entspannte und offene innere Haltung. Hier eine Anleitung zum Erkunden der Sauerland·Seelenorte.

AUFWÄRMEN
Beginnen Sie mit einer kleinen Übung zur Öffnung der Sinne. Auf diese Weise verfeinern Sie Ihre Wahrnehmung: Sind Sie wandernd unterwegs, gehen Sie die letzten 10 bis 15 Minuten bis zum Ziel in Stille. Versuchen Sie, sich nacheinander jeweils auf einen Ihrer Sinne zu konzentrieren: Lauschen Sie eine Weile auf das, was Sie umgibt. Hören Sie dem Knistern eines trockenen Blattes zu, wenn Sie es an Ihrem Ohr zerreiben. Gibt es etwas zu schmecken? Vielleicht können Sie eine Waldbeere pfücken und langsam im Mund zergehen lassen? Wie schmeckt der Schnee am Wegesrand? Das Wasser der Quelle? Nehmen Sie den Ort mit Ihren Augen auf. Genießen Sie die unterschiedlichen Farben und Formen, das Kleine und das Große, das Weite und Nahe. Spüren Sie die Sonne oder den Regen auf Ihrer Haut, den Wind in Ihrem Haar… Spüren Sie, wie Ihre Füße den Boden berühren – vielleicht möchten Sie mal wieder barfuß gehen? Erschnuppern Sie Ihre Umgebung. Welche Dürfte und Gerüche können Sie wahrnehmen? Reisen Sie mit Auto oder ÖPNV an, suchen Sie sich einen geschützt liegenden Platz in der unmittelbaren
Nähe. Dort können Sie diese kleine Übung auch im Stehen machen. Ein Tipp: Unsere Sinne wollen gelockt werden. Geben Sie Ihnen dazu etwas Zeit. Haben Sie Geduld.
AUSWEITEN
Suchen Sie sich einen Ast, eine Rinne oder Wegkante.
Mit einem bewussten Schritt über diese ›Schwelle‹ betreten Sie einen neuen Wahrnehmungsraum. Nun lassen Sie sich – ohne zu sprechen – treiben. Folgen Sie Ihrem Gefühl. Was zieht Sie an? Wo möchten Sie auf Abstand bleiben? Tun Sie, was Sie sonst vielleicht nicht tun: Breiten Sie sich auf dem Waldboden aus, legen Sie Ihr Ohr an einen Baum, nehmen Sie in einer Kirche eine ungewohnte Perspektive ein. Nutzen Sie all Ihre Sinne, um aufzunehmen, was Sie umgibt. Nehmen Sie wie mit einem Radar sensibel die Umgebung wahr. Sammeln Sie neugierig und ohne Vor-Urteile ein, was dieser Ort für Sie bereithält. Bewerten Sie
nichts! Fahren Sie Ihre ›Antennen‹ aus und treten Sie in Verbindung mit dem, was sich zeigt. Wie wirkt das auf Sie? Beobachten Sie Ihre Gedanken. Verändert sich vielleicht Ihre Stimmung? Regt sich etwas im Körper? Nach einer Weile (etwa 15 Minuten) gehen Sie zu der von Ihnen gewählten Schwelle zurück, übertreten sie und verlassen auf diese Weise bewusst diesen besonderen Wahrnehmungsraum.
NACHSPÜREN
Mit einer kurzen Zeit der Stille runden Sie das Erlebnis ab.
Allein mit sich oder zusammen mit anderen: Nehmen Sie sich zum Abschluss noch etwas Zeit, um sich bewusst zu werden, was dieser Ort in Ihnen bewegt hat. Welche Bilder, Assoziationen oder Geschichten sind lebendig geworden, welche Saiten in Ihnen kamen in Schwingung? Haben Ihre Gedanken, Gefühle oder körperlichen Empfindungen ein gemeinsames Thema? Und schließlich: Wie geht es Ihnen jetzt? Hat die Zeit gutgetan? Hat Sie die Begegnung mit diesem Ort angeregt? Sind Sie innerlich ruhig geworden? Haben Sie Antworten gefunden? Oder sind Sie auf eine Frage gestoßen, die Sie weiterbringt?
Trauen Sie Ihrer Wahrnehmung und geben Sie ihr Bedeutung. Es hilft, das Erlebte zu bündeln: durch eine kleine Tagebuchnotiz, eine Postkarte, die Sie sich selbst zuschicken oder durch ein Bild. Sind Sie in einer kleinen Gruppe unterwegs, lohnt es sich, die Erlebnisse zusammenzutragen. Sie werden erstaunt sein, wie sich unterschiedliche Wahrnehmungen zu einem Ganzen zusammenfügen. Die Qualität eines Ortes zeigt sich darin. Manchmal hell und klar, zuweilen als ein Schimmer oder ein Aufblitzen. Und bei Ihrem nächsten Besuch entdecken Sie vielleicht eine ganz andere Qualität dieses Seelenortes.